Vom BAG genehmigte Tarife · Jahr 2026

Die Prämien steigen 2026 um +3.0 %.

Das sind rund CHF 211 mehr pro Jahr für eine erwachsene Person bei gleicher Deckung. Doch dieser Durchschnitt verdeckt das Wesentliche: der Unterschied zwischen zwei Kassen bleibt weit grösser als die jährliche Erhöhung.

CHF 585
Durchschnittsprämie / Monat
+3.0 %
Veränderung im Jahresvergleich
CHF 2'921
Unterschied zwischen zwei Kassen

Die Entwicklung, Jahr für Jahr

Prime mensuelle moyenne · adulte · franchise CHF 300 · modèle standard

Sur 3 ans +2.2 %

0 100 200 300 400 500 600 573 2024 568 2025 -0.7 % 585 2026 +3.0 %

Moyenne des 26 cantons, tarifs approuvés par l'OFSP. L'échelle part de zéro : les variations annuelles sont faibles en proportion du montant total.

Année Prime moyenne Variation Sur l'année
2026 CHF 585.33 +3.0 % +CHF 211
2025 CHF 568.40 -0.7 % −CHF 48
2024 CHF 572.66

Der Unterschied, Kanton für Kanton

Tiefste und höchste Monatsprämie — Erwachsene, Franchise 300, Standardmodell.

Canton Prime mensuelle Écart annuel
Appenzell RE 479 652 CHF 2'074
Appenzell RI 411 543 CHF 1'584
Argovie 519 622 CHF 1'232
Berne 520 759 CHF 2'862
Bâle-Campagne 575 769 CHF 2'322
Bâle-Ville 674 810 CHF 1'632
Fribourg 523 673 CHF 1'793
Genève 687 914 CHF 2'725
Glaris 493 580 CHF 1'040
Grisons 426 660 CHF 2'809
Jura 628 763 CHF 1'612
Lucerne 453 641 CHF 2'254
Neuchâtel 656 794 CHF 1'657
Nidwald 448 581 CHF 1'596
Obwald 445 574 CHF 1'546
Saint-Gall 467 666 CHF 2'387
Schaffhouse 504 650 CHF 1'748
Schwytz 439 585 CHF 1'753
Soleure 565 643 CHF 929
Tessin 627 827 CHF 2'398
Thurgovie 500 601 CHF 1'216
Uri 438 681 CHF 2'921
Valais 471 643 CHF 2'068
Vaud 602 764 CHF 1'946
Zoug 386 536 CHF 1'804
Zurich 489 724 CHF 2'826
400 500 600 700 800 900

Primes mensuelles en CHF, la plus basse et la plus haute de chaque canton. Source : tarifs approuvés par l'OFSP pour 2026. Adulte, franchise CHF 300, modèle standard, accident inclus.

Was dieser Durchschnitt nicht zeigt

01

Ihr Kanton zählt mehr als der Durchschnitt

Eine Genfer und eine Appenzeller Prämie haben nichts gemeinsam. Der Schweizer Durchschnitt sagt fast nichts darüber aus, was Sie tatsächlich zahlen werden.

02

Der Kassenunterschied übersteigt die Erhöhung

Bis zu CHF 2'921 trennen zwei Kassen bei exakt gleichen Leistungen. Ein Kassenwechsel wiegt oft schwerer als die jährliche Erhöhung.

03

Modell und Franchise verschieben den Betrag

Hausarzt, Telmed oder HMO senken die Prämie um 10 bis 25 %. Eine höhere Franchise ebenfalls — sofern Sie selten zum Arzt gehen.

Wie diese Zahlen zu lesen sind

Woher stammen diese Prämien?

Aus den offiziellen, vom Bundesamt für Gesundheit genehmigten Tarifen. Jeder Versicherer reicht seine Prämien ein, das BAG genehmigt sie, und sie werden öffentlich. Wir übernehmen sie unverändert.

Was bedeutet die «Durchschnittsprämie» genau?

Der Durchschnitt der 26 Kantone für ein Referenzprofil: Erwachsene, Franchise CHF 300, Standardmodell, mit Unfalldeckung. Das ist die häufigste Kombination — Ihre Prämie hängt jedoch von Ihrer tatsächlichen Situation ab.

Warum steigen die Prämien?

Vor allem weil die Gesundheitskosten steigen: neue Behandlungen, Alterung der Bevölkerung, mehr Konsultationen. Die Kassen erzielen mit der Grundversicherung keinen Gewinn — das Gesetz verbietet es.

Bis wann kann ich die Kasse wechseln?

Die Kündigung muss spätestens am 30. November bei Ihrer aktuellen Kasse eintreffen, für einen Wechsel per 1. Januar. Massgebend ist das Eingangsdatum, nicht der Poststempel.

Ihre Prämie, nicht der Durchschnitt

Wie viel zahlen Sie zu viel?

Zwei Minuten genügen, um alle Kassen Ihrer Gemeinde bei gleichen Leistungen zu vergleichen.

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